Weitere Informationen zum Titel.

Heine, Heinrich.
Die Heine Box: Die schönsten Gedichte / Deutschland. Ein Wintermärchen / Die Harzreise..
Ungekürzte Lesung von Katharina Thalbach, Jan Josef Liefers, Alexander Khuon..
1 MP3-CD im Daisy-Format, 303 min..

Verlagstext zum Titel.

Deutschland. Ein Wintermärchen. Gelesen von Jan Josef Liefers.
Die Harzreise. Gelesen von Alexander Khoun.
Die schönsten Gedichte von Heinrich Heine. Gelesen von Katharina Thalbach.
Darin folgende Gedichte:
[1] Sag mir wer einst die Uhren erfund.
[2] Ich weiß nicht was soll es bedeuten.
[3] Epilog.
[4] Ein Jüngling liebt ein Mädchen.
[5] Ein Weib.
[6] Lass ab!
[7] Was treibt dich umher, in der Frühlingsnacht?
[8] (Auf dem Rhein) Berg und Burgen.
[9] Vergiftet sind meine Lieder.
[10] Entartung.
[11] Mein süßes Lieb, wenn du im Grab.
[12] Ich hab im Traum geweinet.
[13] Lehn deine Wang an meine Wang.
[14] Wenn ich in deine Augen seh.
[15] Mein Herz, mein Herz ist traurig.
[16] Ich grolle nicht, und wenn das Herz auch bricht.
[17] Ach, ich sehne mich nach Tränen.
[18] Wandere!
[19] Im Traum sah ich die Geliebte.
[20] Und wüsstens die Blumen, die kleinen.
[21] Wir standen an der Straßeneck.
[22] O schwöre nicht und küsse nur.
[23] Auf Flügeln des Gesanges.
[24] Sie saßen und tranken am Teetisch.
[25] Wir haben viel füreinander gefühlt.
[26] (An ***) Es kommt zu spät, was du mir lächelst.
[27] Die Heimführung.
[28] Lebewohl.
[29] Aus alten Märchen winkt es.
[30] Alte Rose.
[31] Der Traumgott bracht mich in ein Riesenschloss.
[32] Das Fräulein stand am Meere.
[33] Seegespenst.
[34] Reinigung.
[35] Der Schiffbrüchige.
[36] Fragen.
[37] Ehmals glaubt ich, alle Küsse.
[38] Der Asra.
[39] Der Abgekühlte.
[40] Nacht lag auf meinen Augen.
[41] Jugend, die mir täglich schwindet.
[42] Böses Geträume.
[43] Belsatzar.
[44] Donna Clara.
[45] Die schlesischen Weber.
[46] Weltlauf.
[47] Die Wanderratten.
[48] Zur Beruhigung.
[49] Enfant perdu.
[50] Die Grenadiere.
[51] Nachtgedanken.
[52] Morphine.
[53] Wo?
[54] Nun ist es Zeit, dass ich mit Verstand.
[55] Sie erlischt.

Der große deutsche Dichter Heinrich Heine wurde am 13. Dezember 1797 in Düsseldorf als Sohn des jüdischen Tuchhändlers Samson Heine und dessen Ehefrau Betty geboren. Seinen Geburtsnamen Harry legte er 1825 ab und nahm stattdessen im Rahmen seiner protestantischen Taufe den Namen Christian Johann Heinrich an. Gemäß der Familientradition begann er eine kaufmännische Laufbahn, in der er allerdings scheiterte; schließlich studierte er Jura und promovierte. Sein eigentliches Interesse aber galt der Philosophie und besonders der Literatur. 1824 erschien die Sammlung "Dreiunddreißig Gedichte", darunter das populäre Werk "Die Loreley". Im selben Jahr besuchte er den von ihm verehrten Goethe in Weimar; auf dem Weg dorthin bereiste er den Harz. Die Harzreise erschien zwei Jahre später als erster Teil der auf vier Bände angelegten Reisebilder. Der neuartige Wechsel zwischen witzig-deskriptiver Prosa, schwärmerischer Naturschilderung, Zeitsatire und romantischer Lyrik war so erfolgreich, dass Heine nun ein Leben als freier Schriftsteller möglich war.
Im Oktober 1827 veröffentlichte Heine den Lyrikband "Buch der Lieder", eine Zusammenstellung bereits erschienener sowie neuer Gedichte, deren romantischer, oft volkstümlicher Ton den Nerv der Zeit traf. Doch schon bald überwand Heine die reine Romantik mit seiner Ironie und der Gabe, die Stilmittel des romaHeines Respektlosigkeiten in seiner Lyrik, Prosa aber auch in seinen journalistischen Arbeiten, machten ihn für das junge Deutschland interessant, riefen aber auch die staatliche Kontrolle auf den Plan. Bereits seit der Veröffentlichung des ersten Bandes der Reisebilder litt Heine immer wieder unter der Zensur. Der zweite und vierte Band wurden in Preußen verboten. Zunehmend angefeindet wegen seiner politischen Ansichten und der Zensur in Deutschland überdrüssig, ging Heinrich Heine 1831 nach Paris und fand eine Tätigkeit als Korrespondent der Augsburger Allgemeinen Zeitungntischen Gedichts auch für politische Verse zu nutzten, so dass er sich selbst einen »entlaufenen Romantiker« nannte.
Heines Respektlosigkeiten in seiner Lyrik, Prosa aber auch in seinen journalistischen Arbeiten, machten ihn für das junge Deutschland interessant, riefen aber auch die staatliche Kontrolle auf den Plan. Bereits seit der Veröffentlichung des ersten Bandes der Reisebilder litt Heine immer wieder unter der Zensur. Der zweite und vierte Band wurden in Preußen verboten. Zunehmend angefeindet wegen seiner politischen Ansichten und der Zensur in Deutschland überdrüssig, ging Heinrich Heine 1831 nach Paris und fand eine Tätigkeit als Korrespondent der Augsburger Allgemeinen Zeitung.
Im Zuge der deutschen Restauration wurden Heines Werke 1833 in Preußen und 1835 auf Beschluss des Frankfurter Bundestages in allen Mitgliedsstaaten des Deutschen Bundes verboten. Paris wurde nun Heines Lebensmittelpunkt. Nach drei Jahren in der französischen Metropole begegnete er seiner großen Liebe, der erheblich jüngeren Crescentia Eugenie Mirat, die er Mathilde nannte und 1841 heiratete. Die Weltstadt inspirierte ihn zu zahlreichen Essays, politischen Artikeln, Polemiken, Denkschriften, Gedichten und Prosawerken. Nach 12-jährigem Exil kehrte Heine im Herbst 1843 zum ersten Mal nach Deutschland zurück – im Anschluss dichtete er die wohl bedeutendste deutsche Satire überhaupt: "Deutschland. Ein Wintermärchen". Er selbst beschrieb das Vers-Epos als »versifizierte Reisebilder, die eine höhere Politik atmen als die bekannten politischen Stänkerreime«. Im Oktober 1844 veröffentlicht, wurde das Epos noch im gleichen Jahr von den Zensurbehörden fast aller deutschen Länder verboten, gegen Heine erging ein Haftbefehl.
Als überzeugter Demokrat begrüßte Heine 1848 die Revolutionen in ganz Europa, insbesondere die Märzrevolution in Deutschland. Von deren Entwicklung wandte er sich jedoch bald enttäuscht ab, da seine republikanisch-demokratischen Erwartungen nicht erfüllt wurden. Im selben Jahr erlitt Heine einen Zusammenbruch. Sein Gesundheitszustand hatte sich seit den 30er Jahren kontinuierlich verschlechtert und nun fesselte ihn sein Leiden jahrelang an seine »Matratzengruft«, was seine literarische Produktivität allerdings kaum beeinträchtigte. Am 7. Februar 1856 starb Heine, der »brave Soldat im Befreiungskriege der Menschheit« und wurde drei Tage später auf dem Pariser Friedhof Montmartre beigesetzt.

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